Bachelor in der Tasche - Und was jetzt?

Auch wenn der Bachelor für das Studium den Abschluss bildet - Bei Wortmann geht es dann erst richtig los

Nach drei spannenden Monaten im Tamaris Vertrieb in Florida startete ich direkt in das sechste Semester, womit für mich auch die Bachelorarbeit vor der Tür stand. Diese wird von uns dualen Studenten oft schon in Abteilungen oder Bereichen geschrieben, in denen man gerne nach dem Studium fest einsteigen würde. Nachdem ich in den bisher zweieinhalb Jahren das Thema „International Business“ schon rundum kennengelernt habe - theoretisch in vielen Vorlesungen und praktisch in den verschiedenen Abteilungen bei Wortmann - stand ich dann, wie so viele Studienabsolventen, vor der Frage: Wohin mit mir?

Ein Vorteil des dualen Studiums ist, dass ich schon während der Ausbildung den Arbeitsalltag verschiedener Abteilungen kennenlernen durfte: Nach Stationen im Rechnungswesen, im Marketing, in der Beschaffung und in vielen weiteren Bereichen, habe ich für mich erkannt, dass mein Herz für den Vertrieb schlägt. Der enge Kontakt zum Kunden und gleicherweise die Nähe zum Produkt haben für mich die Zeit im Vertrieb extrem spannend gemacht. Mich speziell begeistert die Internationalität des Vertriebs. Schon während meiner Ausbildung durfte ich die Kollegen bei den Vertriebstätigkeiten auf dem französischen Markt unterstützen. Auch während meiner Zeit in Florida hat sich für mich bestätigt: Schuhe verkaufen, und das nicht nur auf Deutsch, macht mir Spaß!

Mit meiner Bachelorarbeit habe ich den Tamaris Vertrieb bei einem schon laufenden Projekt unterstützen können. Anhand einer Umfrage unter den französischen Tamaris Storepartnern habe ich Handlungsempfehlungen zum Thema „Omnichannel“ entwickelt. Hier konnte ich beides vereinen: meine durch das Studium erlernten theoretische Fachkenntnisse sowie das praktische Know-How aus meiner Zeit im Vertrieb.

Heute bin ich im Tamaris Vertrieb als Junior Merchandise Allocator für die Betreuung unserer Tamaris Stores in Frankreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden zuständig. Betreuung bedeutet in meinem Fall vieles: Einkaufsplanung, Warensteuerung, Bestseller-Management, gelegentliche Flächenbesuche etc. Damit habe ich einen abwechslungsreichen Alltag. Oft kommen Anliegen direkt von meinen Partnern und ich stehe am Telefon oder per Mail für Unterstützung bereit. Ein großer Teil meiner Arbeit ist auch methodisch. Beispielsweise arbeite ich für Limitplanungen oder Abverkaufsanalysen viel mit Excel und Tabellen. Meine Arbeit findet aber nicht nur im Büro statt. Ich besuche regelmäßig meine Partner vor Ort oder auf Messen, zum Beispiel in Paris. Ein längerfristiges Projekt für mich ist zurzeit die Organisation eines Workshops, zu dem alle unsere französischen Partner nach Detmold eingeladen werden. Tatsächlich ist es schwierig, zusammenzufassen, wie ein typischer Arbeitstag für mich aussieht: Neben regelmäßigen, planbaren Aufgaben gibt es immer wieder spontane, unerwartete Anfragen und Herausforderungen. Oft endet der Arbeitstag doch ganz anders, als man ihn am Morgen erwartet hat - langweilig wird es nie!

 
 
 
Beitrag von
Theresa
Absolventin
27. Mai 2019
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